Prüfung

Als Hersteller von Wohnungseingangstüren muss man für die Zertifizierung der Widerstandsklasse eine Prüfung durchführen lassen. Dabei wird von einem akkreditiertem Prüfinstitut die gesamte Türenkonstruktion im eingebauten Zustand nach den Richtlinien der ÖNorm B5338 geprüft bei dem ein Einbruch simuliert wird. Je nach zu prüfender Widerstandsklasse hat der Techniker eine begrenzte Zeit und ein bestimmtes Werkzeugarsenal, mit dem er versucht, die zu prüfende Tür zu öffnen. Je höher die zu prüfende Widerstandsklasse ist, desto mehr Zeit und Werkzeug steht beim Test zur Verfügung. Dadurch ergibt sich ein erheblicher Unterschied, wie hoch der zu erwartende Einbruchsschutz der Türenkonstruktion ist. Wenn die Tür diesem Test standhält, erfüllt die Konstruktion die Voraussetzungen zur Zertifizierung.

Hier finden Sie eine Übersicht der Prüfdauer und eine Abbildung des dabei verwendeten Werkzeugarsenals für die im Privatbereich relevanten Widerstandsklassen.

Widerstandsklassen erklärt

In der Praxis haben wir die Erfahrung gemacht, dass ungeprüfte und WK2 geprüfte Wohnungseingangstüren für Einbrecher absolut kein Hindernis darstellen. Professionelle und in der Regel vorbereitete Einbrecher schaffen es heutzutage auch WK3 geprüfte Wohnungseingangstüren mit überschaubarem Zeitaufwand zu öffnen, da diese meist besser ausgestattet sind, als der Techniker im Prüfinstitut. Bisher kennen wir jedoch keinen einzigen Fall, bei dem eine Widerstandsklasse 4 geprüfte Wohnungseingangstür mechanisch aufgebrochen wurde. Aus diesem Grund haben wir uns auch auf die Widerstandsklasse 4 spezialisiert, wodurch wir Ihnen die höchstmögliche Sicherheit garantieren!